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Artus W. Rosenbusch ( 1. Vorsitzender FDP-Dietzenbach) Vorstand: Von links: Mistil Kilicarslan, Klaus-Peter Flesch, Günter Jany, Artus W. Rosenbusch, Rolf Erbe, Axel Kaiser > Nicht auf dem Foto: Dr. Günter Mues
Bürgermeister Jürgen Rogg hat die Kämmerei – nach unserer Auffassung „endlich“ – übernommen. Die Offenbach Post belohnte den Nichtmehrkämmerer Kolmer mit einem „Küchengespräch“ – Thema „In den sozialen Frieden investieren“.
Und was kann man als Fazit dort zur Kenntnis nehmen? Stadtrat Dietmar Kolmer verrät, dass es bei Fragen des Geldausgebens auch in der CDU-Fraktion oft unterschiedliche Positionen gegeben hat – gerade im sozialen Bereich. Beim Integrationskonzept wurde dies ja allen Dietzenbacherinnen und Dietzenbachern deutlich, sagt Kolmer selbst. Kein Wunder. Allein schon die Beauftragung des Bamberger Instituts für über dreißigtausend Euro hat nicht nur uns auf die Palme gebracht.
Aber seine Lust, Geld auszugeben, zieht sich durch das gesamte Küchengespräch: Bildung, Schulsozialarbeit, Streetwork, Musikschule, Volkshochschule, Schwimmbad … alles „Stabilisierungsmaßnahmen“ und im gleichen Atemzug appelliert er an alle, das Geld so auszugeben, dass man weiterarbeiten kann. Ja keinen Rotstift ansetzen! Auch bei einem seiner Lieblingsprojekte soll nicht gespart werden: Nein, die Mittagsbetreuung der Dietrich-Bonhoeffer-Schule braucht „einen Neubau“. Wir hatten auf die mit Sicherheit preisgünstigere Lösung per Container verwiesen. Aber nein, es muss ein Neubau sein. Dabei gibt es schon lange Schulcontainer, die – nicht wie bei der Montessori-Schule nur für eine Übergangsperiode, sondern dauerhaft für viele, viele Jahre – auch mit Klimaeinrichtung etc. – ausgestattet sind.
Gut, dass der neue Kämmerer, unser Bürgermeister Rogg, aufgrund unserer Anregung, mal wie die Montessori-Leute über eine Containerlösung nachzudenken versprochen hat. Dies würde auf jeden Fall mit in die Überlegungen einbezogen, hatte er in einer Sitzung klargestellt. Schon alleine dies zeigt uns, dass der Wechsel von Kolmer auf Rogg bei der Verantwortung für die städtischen Finanzen jetzt auf einem besseren Weg ist.
Der Ex-Kämmerer Kolmer wird sicherlich nicht zum Spar-Stadtrat mutieren … aber wir werden das ganz genau im Auge behalten.
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