FDP hat wenig Verständnis für Blitz-Abräum-Aktion des Hexenberg-Spielplatzes
"Mag ja sein", räumt der FDP-Vorsitzende Matthias Fischer ein, "dass TÜV und Umweltbehörden mal was nicht in Ordnung finden, aber muss man deshalb gleich in einer Art Nacht- und Nebelaktion Spielgeräte abbauen und wegschaffen, die aufgrund einer Art Bürgerinitiative und gesammelten finanziellen Mitteln der Eltern angeschafft worden sind."
Fakt ist, dass finanzielle Mittel für den Spielplatz Berlinerstrasse gesammelt wurden und im Rahmen dieser Aktion die Bestandswahrung des Spielplatzes am Knabenborn zugesichert worden war. Ansonsten wären die Anrainer weder mit dem Konzept, noch mit ihrer finanziellen und zeitaufwändigen Hilfestellung dabei gewesen. Denn wer gibt schon der Stadt gerne die Mittel an die Hand, einen Spielplatz zu schließen?
Am Spielplatz wurde von den Anwohnern körperliche Arbeit bei Erhaltung und Einrichtung eines Sandkastens geleistet, die Firma Chicco spendete ein kleines Plastikspielhaus.
Der Spielplatz für Kinder erfreute sich großer Beliebtheit. Aber dann kamen von TÜV und Umweltbehörde Beanstandungen. Die einen wollten, dass die Kleinkinder nicht in das Bachwasser spielen gehen und die anderen haben was dagegen, dass man den Bach durch einen Zaun unzugänglich gestaltet. Dies durch Anpflanzung von Buschwerk zu bewerkstelligen ist kurzfristig nicht machbar, denn auch die schnellwachsendsten Anpflanzungen brauchen ihre Zeit, um so dicht zu wuchern, dass Kinder nicht durchkommen
können.
"Wir werden darauf achten, dass die im Ausschuss versprochene gemeinsame Begehung des Geländes zusammen mit den Bürgern, der Politik und den sich zuständig erklärten Behörden zeitnah erfolgt und eine alle befriedigende Lösung erzielt wird", verspricht Artus W. Rosenbusch, Fraktionsvorsitzender der FDP|ÖDP-Fraktion in der Stadtverordneten-versammlung.
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