Bedingungsloses JA zum LinksLinksRuck der hiesigen SPD erschreckt die Liberalen
Der Vorstand der FDP in der Kreisstadt Dietzenbach ist sehr verwundert über die bedingungslose und lt. Presse „einstimmige“ Mitgliederentscheidung zu einem „Ja“ für Ypsilantis LinksLinksBündnis in Wiesbaden.
In seiner Sitzung am Montag, dem 1. September, stellte der Artus W. Rosenbusch, der Vorsitzende der Liberalen Dietzenbachs fest, dass sich die Genossen seit dem Ende des Bunten Bündnisses immer mehr wegbewegen von der politischen Mitte. „Was haben wir in Dietzenbach in der damaligen Koalition alles auf den Weg gebracht: Eine ganze Palette (siehe Anlage) an Anträgen kam davon aus liberaler Feder, vom Gesamtverkehrskonzept, dem Kultur- und Sportförderpreis, der Verkehrsberuhigung in der Dreieich- und anderen Straßen, dem Aufbau eines Jugendkonzepts über die Entschädigungssatzung bis hin zum Verbot von Alkopops und dem Antragsrecht für den Ausländerbeirat. Dies alles zeugte von einer höchst demokratischen Gesinnung der damaligen SPD-Führung. Aber dass sie heute ohne Wenn und Aber JA sagen zur Aufnahme einer Zusammenarbeit mit den Postkommunisten zeigt, dass wohl auch das Auseinanderfallen ihrer Kreisstadtfraktion ein hohes Maß an Selbstwertverlust mit sich gebracht zu haben scheint,“ meint Rosenbusch.
Auch die aus Dietzenbach für die Linke in den Landtag gewählte Barbara Cárdenas war bekanntlich früher Mitglied der KPD. Alle ihre Unterstützer sind der Rest der über viele Jahre die Dietzenbacher Politik mitbestimmenden Kommunisten. Wer sich aus bester und nächster Kenntnis der Illusion hingibt, es handele sich bei der Linken nur um ein paar abgesprungene Genossen, der täuscht sich. Die SPD-Spitzenpolitiker in Berlin und einigen Ländern verurteilen den Schritt von Frau Ypsilanti und der Mehrheit der hessischen Landtagsfraktion (bis auf die einzige Wort haltende und deshalb arg gemobbte Frau Metzger) und warnen zurecht vor schlimmen Auswirkungen auf die anstehenden Landtagswahlen und erst recht auf die Bundestagswahl im nächsten Jahr. Das Wort von Pest und Cholera von Herrn Steinbrück kann man sich ja auf der Zunge zergehen lassen.
„Wir Liberale hier in Dietzenbach hätten gerade von der hiesigen SPD ein klares Nein erwartet für den nunmehr angepeilten Schritt, Ypsilanti mit den Linken zur Ministerpräsidentin wählen zu lassen,“ bekräftigt Sabine Rieger, stellvertretende Ortsvorsitzende der FDP Dietzenbach und ergänzt: „das wird vor allem, wenn es denn tatsächlich gelingt, schlimme Auswirkungen haben auf die Wirtschaftskraft in Hessen, von einer flächendeckenden Ausuferung der Aufstellung von Windkrafträdern und anderem mal ganz abgesehen.“