Was ist ein Opportunist?? Verfehlte Wortwahl Butterwecks
"Wenn man in den Zeitungen liest, der CDU-Vorsitzende habe uns als "die Opportunisten von der FDP" deklariert, dann muss man sich fragen, ob er überhaupt weiss, was Opportunismus ist", fragt sich Artus W. Rosenbusch, Vorstandssprecher und auch Fraktionsvorsitzender der Liberalen Dietzenbachs. Die FDP Dietzenbach hatte sich vor dem Wahltag am 27. September 09 noch für keinen der vier Bürgermeisterkandidaten so stark erwärmen können, dass sie eine Wahlempfehlung ausgesprochen hätte . Erst als es zur Stichwahl kam zwischen Kornelia Butterweck und Jürgen Rogg, gab es in der extra zu diesem Thema einberufenen Mitgliederversammlung der Dietzenbacher Liberalen ein einstimmiges Votum für Jürgen Rogg.
Hierüber wurde von den Liberalen die Öffentlichkeit informiert durch Info-Stände, Presseinformationen, Webpage, öffentlichen Stammtisch und Farbanzeigen. "Hätten wir uns wie die anderen Parteien Dietzenbachs an die Mehrheitsmeinung vor der Wahl, Frau Butterweck würde da ja wohl gewinnen, gehalten und sie auch unterstützt oder empfohlen, dann wäre das zweifelsfrei opportunistisch gewesen," stellt Rosenbusch fest. Laut Wikipedia nimmt der politische Opportunist unter Umständen langfristige Nachteile in Kauf, um kurzfristig Zustimmung zu erzielen und bedeutet oftmals das Aufgeben der eigenen Meinung zum Vorteil der Meinung anderer, welcher man größere Chancen auf allgemeine Zustimmung einräumt. Aber genau das hat die FDP vor der Stichwahl nicht getan, sondern den nach eigener Analyse besseren Kandidaten entgegen der landläufigen Meinung, Frau Butterweck würde eh gewinnen, den Bürgern Dietzenbachs empfohlen, Jürgen Rogg zum Bürgermeister zu wählen.
"Wenn ich nun lese, dass sich eine Vielzahl der Mitglieder in der CDU-Versammlung gegen ihn, den einzigen Kandidaten um den Vorsitz, ausgesprochen haben, dann frage ich mich, ob Helmut Butterweck nicht gar versucht, die eigenen zerstrittenen Reihen dadurch wieder zu kitten, indem er Dritte beschimpft, nur weil diese etliche seiner politischen Winkelzüge, wie die Verhinderung der Bebauung des Baufelds C (mit LIDL, tegut und dm-Drogerie) oder eine Rücksichtnahme auf den finanziell desolaten Zustand der Kreisstadt Dietzenbach zu nehmen und den wahnwitzigen Ausbau des Schwimmbads für über 5 Millionen Euro zu verhindern.
Gerade die Entscheidung der CDU Dietzenbachs, bei unserer Finanznot den Schuldenstand noch ins Unermessliche zu treiben, nur um bei der Bevölkerung Beifall zu erheischen, das Schwimmbad erhalten zu haben, das ist allerdings wahrer Opportunismus!