Container für die Mittagsbetreuung der Bonhoeffer-Schule
Die Dietzenbacher Liberalen schlugen dem Kämmerer Dietmar Kolmer vor, sich mal mit dem Vorstand der Montessori-Schule in Verbindung zu setzen und abzuklären, wie lange die noch ihre Container benötigen, denn inzwischen ist ja die Baugenehmigung für eine ordentlich gebaute Montessori-Schule auf den Weg gebracht.
"Unverständlich", sagt FDP-Chef Artus W. Rosenbusch "ist, dass man in der Verwaltung bis zur Stunde darüber wohl noch nicht mal nachgedacht hat. Es kann ja wohl nicht sein, dass eine Privatschule jahrelang den Schulunterricht in Containern bewältigt und man dies der Bonhoeffer-Schule nicht zumuten könne." Auf seine Frage an den Kämmerer, wie der dies sehe, bekam Rosenbusch die Antwort, da müsse man erst mal ein Architekturbüro beauftragen zu prüfen, ob die Container der Montessori für einen ordentlichen Schulbetrieb zugelassen seien.
Hierfür haben die Liberalen kein Verständnis. Da muss es doch wohl reichen, wenn man bei der Aufsichtsbehörde anfragt, ob die Bedenken dieser Art haben. Und, wenn nicht, verhandelt man mit dem Montessori-Vorstand über einen mit Sicherheit erheblich günstigeren Preis als die angedachten anderthalb Millionen Euro für einen Bonhoeffer-Neubau.
Artus W. Rosenbusch
Vorstandsvorsitzender der FDP hier in Dietzenbach und Fraktionsführer in der SVV.