Integration > In der Kreisstadt Dietzenbach ist jeder Dritte Bürger Migrant.
In der Kreisstadt Dietzenbach ist jeder Dritte Bürger Migrant. Das ist eine sehr große Anzahl - und fordert besondere integrative Anstrengungen. Einig ist man sich, daß Integration keine Einbahnstraße ist und sein kann. Nein, beide Seiten müssen sich anstrengen, um Mißverständnisse ab- und gegenseitiges Verstehen aufzubauen.
Allzu rasch kann eine Parallelgesellschaft entstehen, zumal sich Einwanderer gleicher Nation gern nachbarschaftliche Wohngelegenheiten suchen. Auch, um den mentalen Verlust der Heimat zu mildern und sich in der Fremde gegenseitig beistehen zu können.
Die alten Dietzenbacher erleben damit vor ihrer Haustür fremdländische Art und ungewohnte Lebensweise. Leicht können dabei aus Unkenntnis Vorurteile oder gar Mißtrauen erwachsen, weil man den anderen nicht versteht, seine Körpersprache falsch deutet.
Überwinden kann man solche Barrieren nur durch lange Gewöhnungsprozesse und vor allem durch gezielte Maßnahmen zu einer wirkungsvollen Integration. Darum bemühen sich all jene, die an einem gedeihlichen Zusammenleben interessiert sind, die begriffen haben, daß es auf Dauer keinen anderen Weg gibt als den, sich gegenseitig miteinander vertraut zu machen und zu lernen, wie "der andere" denkt und fühlt ... aber auch ihm die eigene Gedankenwelt näher zu bringen und darauf zu hoffen, daß beide Seiten sich gutnachbarlich und harmonisch aneinander gewöhnen ohne daß einer vom anderen fordert, seine Identität aufgeben zu müssen.
Die FDP hat bundespolitisch ein Integrationspapier verfaßt, das Sie hier abrufen können: Das FDP-Papier zur Integration.