Ein schwarzer Tag für Dietzenbach: Baufeld C bleibt Brachland
Die Parteispitzen von CDU wie SPD, von GRÜNEN wie UDS und FWG haben verantwortungslos verhindert, dass ein „tegut“ ein LIDL und eine DM-Drogerie noch in 2010 auf das Baufeld C zwischen S-Bahnstation und Kreishaus kommen. Damit geht der Kreisstadt eine Menge Geld verloren: Pachteinnahmen von etlichen Mio Euro, dazu Einnahmen aus vom Investor Ten Brinke zugesicherter Solaranlage in Höhe von monatlich 30 T-€, Steuereinnahmen von den neu anzusiedelnden Gewerbetreibenden und etliche Arbeitsplätze, die dort entstanden wären.
Selbst Fraktionsmitglieder der ablehnenden Mehrheit konnten dieser Untat nicht folgen und stimmten zusammen mit uns für eine Vergabe des Objektes an den holländischen Investor, der schon durch die termingerechte Fertigstellung des Rathaus-Center bewiesen hat, dass man sich auf ihn verlassen kann.
Eine nachvollziehbare Begründung lieferte trotz mehrfacher eindringlicher Aufforderung und Nachfrage keiner der ablehnenden Fraktionsvorsitzenden. „Die 6% Verzinsung, die wir gefordert hatten, wurden von Ten Brinke nicht akzeptiert. Dafür bot er 5,25% an, was allemal eine rentable Gegenfinanzierung für uns darstellt“, rechnete Artus W. Rosenbusch, Fraktionsvorsitzender FDP|ÖDP den Herren Butterweck, Wegner, Heilmann, Niemann und Gussmann vor. Letzterer war bis zu dieser Abstimmung immer ein Befürworter des Baufeld-C-Beschlusses. Jetzt aber kamen der SPD angebliche Bedenken, durch die Änderung von Verkauf auf Erbpacht könne evtl. einer der früheren Mitbieter möglicherweise Regress-ansprüche stellen.
Aber auch den Städtischen Betrieben geht nun ein attraktiver und lukrativer Auftrag verloren, denn sie hätten die Anlage für Solarenergie bauen und betreiben können. Auch dies ist mit dem „nein!“ zum Erbpachtvertrag mit Ten Brinke hinfällig.
„Dies ist ein schwarzer Tag für unsere Stadt, für unsere wirtschaftliche Entwicklung und für Jobsuchende“, faßt Rosenbusch diese Ablehnung an Ten Brinke zusammen und mahnt an: „Nun kann ich nur hoffen, dass sich alle flink an einen Tisch setzen und auf der Basis des städtebaulichen Vertrags eine umfangreiche Ausschreibung machen, denn schließlich haben wir einen Brief der Firmenleitungen von LIDL, „tegut“ und der DM-Drogerie auf dem Tisch liegen, dass dies hierher zu uns auf dieses Baugebiet wollen. Also sollten wir keine Zeit verlieren, uns um einen Investor zu bemühen, der zu unsreren Konditionen OK sagt! Da beantragen die eine Hauhaltseinsparung durch eine demokratieschädliche Reduzierung der Stadtverordneten von 45 auf 37 Leute in Peanutshöhe und verschleudern im gleichen Atemzug gigantische Summen an Pachteinnahmen und allen zusätzlichen Vorteilen für die Stadt Dietzenbach!“